Weinberg Campus setzt Impulse für Innovation auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum 2026
Vom 31. Mai bis 2. Juni 2026 nahm das Team des Technologieparks Weinberg am 11. Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) in Bad Saarow teil. Das OWF gilt als zentrale Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, auf der Transformation nicht nur diskutiert, sondern aktiv gestaltet wird.
Unter dem diesjährigen Leitmotiv „Eine neue (Un)Ordnung“ kamen mehr als 160 Referent:innen zusammen, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger sowie Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurden konkrete Antworten auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit entwickelt.
Im Rahmen des Ostdeutschen Wirtschaftsforums beteiligte sich der Weinberg Campus an verschiedenen Veranstaltungsformaten und brachte seine Expertise im Bereich Life Science und Bioökonomie ein.
Einer der Höhepunkte des OWF war das Deep-Dive-Panel „Weinberg Campus: Ostdeutsches Schaufenster für Innovationen“ in Zusammenarbeit mit der IMG Sachsen-Anhalt. Neben Ulf-Marten Schmieder und Doreen Müller (Weinberg Campus) brachten Vertreterinnen und Vertreter von Sandoz, Novartis, DENKweit und CYNiO ihre Perspektiven aus Industrie, Technologieentwicklung und Innovationsförderung ein. Das Panel fand im interaktiven Fishbowl-Format statt, das einen offenen Dialog zwischen den Podiumsgästen und dem Publikum ermöglichte.
Während der Table Session der de:hub Initiative zum Thema „Zukunftsmärkte in der neuen (Un)Ordnung: Innovation zwischen Forschung, Industrie und Markt“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter des Wirtschaftsministeriums, von PerioTrap, CYNIO und DIZ Rostock gemeinsam mit dem Publikum aus der Hub- und Startup-Szene darüber, wie Innovation Orientierung geben, Resilienz stärken und die wirtschaftliche Entwicklung in den Bereichen Life Science und Bioökonomie sowie Spezialchemie und datenbasierte Technologien beschleunigen kann. Die Moderation übernahm Doreen Müller.
Ein wesentliches Fazit des Forums: Ostdeutschland verfügt über exzellente Voraussetzungen, um sich in den Bereichen Life Science, Bioökonomie, Spezialchemie und datenbasierte Technologien als international wettbewerbsfähiger Innovationsstandort zu etablieren. Dafür braucht es verlässliche Finanzierungsinstrumente, planbare regulatorische Rahmenbedingungen und starke Partnerschaften zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gründungsszene.
Der Weinberg Campus wird diesen Dialog auch künftig aktiv mitgestalten. Als einer der bedeutendsten Technologieparks Deutschlands versteht sich der Standort als Impulsgeber für Innovationen und als Partner für Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die den Strukturwandel und die wirtschaftliche Transformation in Ostdeutschland nachhaltig vorantreiben.
Foto: Deutschland - Land der Ideen/Brundert_Marquardt